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Die hat sie verdient. Längst. Und damit meine ich nicht meine Zweitnamenspatronin Barbara, auch nicht die unvergessene Sängerin Barbara, auch nicht das Chanson Barbara von Jacques Prévert, sondern hier und heute eine meiner Lieblings-Bloggerinnen und Autorinnen: Barbara A. Lehner aka die Testsiegerin.

Ihr Gedicht „Tuchfühlung“ müßt Ihr lesen:

Die Bescheidenheit,
die meinen Stolz
nur spärlich bedeckt
ist hauchdünn
von Goldfäden durchwebt

 

nimm sie dir

Der Stolz,
der sich bemüht
meine Dünnhäutigkeit
zu verhüllen
ist transparent
nicht reißfest

 

nimm ihn mir

 

Die alten Narben
Längst verheilt
Die frischen Wunden
Bloßgelegt

 

Pass bitte auf

 

wenn du mich nimmst

 

Kommentare dazu bitte in ihren blog….

 

Und hier ein Präsent für Barbara von Avalon und meiner Erstnamenspatronin Sarah – here´s the unforgettable Sarah Vaughan:  „My funny Valentine“ – mein Lieblingssong, den ich heut vor 20 Jahren meiner Mutter mit auf den letzten Weg gab. Ja, Menschen brauchen Feingefühl – für und miteinander…

 

 

 

 

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So lautet der Titel eines Freudianischen Buchs. Der fiel mir ein, als ich den Artikel beim innovativ-in Blog las: „Liebe und Business“. Gut, daß das Thema dort aus der Tabuzone geholt wird. Die Kommentare zeigen eine schöne Vielfalt der Betrachtungen.

Mit Tabu beschäftigen wir uns hier näher:

„Tabu ist ein polynesisches Wort und hat eine zweifache Bedeutung: Einerseits heißt es: heilig, geweiht, unverletzlich – andererseits: unheimlich, gefährlich, verboten, unrein. (Das Gegenteil im polynesischen heißt soviel wie gewöhnlich, allgemein zugänglich.) Tabuvorschriften verbieten sich von selbst, sie gehen nicht auf einen Gott oder ähnliche Systeme zurück. Auch sind es keine Moralvorschriften, weil die Einreihung in ein System fehlt, es werden keine Begründungen angeboten. Wer ein Tabu übertreten hat, wird selbst Tabu.“

Was für ein Phänomen… reine Ethik vs. Moral?!

Brauchen wir Tabus, um zB Freundschaft von Liebe zu trennen? ( kann/darf man sie trennen?! Oder ist das das eigentliche Tabu?!)

Was sind Eure Tabus ?! Was Eure Totems ?! Wozu dienen sie uns und wie können wir ihnen dienen ?! Sollen und wollen wir das überhaupt ?!

die liebe Eugene Faust. Dank ihres mephistopholischen Humors beglückt sie ihre eifrigen Leser mit einer der Passionen, die wir gemeinsam haben: avantgardistischer percussion..
Also, genießt den Ausflug, denn im Doc Blog und hier kommen jetzt wieder ernste Themata (habt Ihr sicher schon erwartet im pharmazeutischen Kontext der Nahrungsmittelskandale und Maulaffen- und Clownseuche – yep, Codex läßt grüßen… )

Strandgut: The Holy Isle of Avalon hat jetzt auch einen beinahe jacobinischen Chor aufgelesen – schon wegen der Hunde 😉

aber das hier ist eigentlich noch schöner…

Tu Du es ! 🙂

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